NamensKarten

Namens-Gedächtnistraining – dreimal zwei Tipps

Zwei hilfreiche Voraussetzungen

  • Machen Sie sich zunächst bewusst, dass Ihnen die Namen bestimmter Gesprächspartner wirklich wichtig sind! – Die innere Einstimmung beeinflusst positiv die unbewussten Aktivitäten Ihres Gehirns: ‚Wichtiges‘ wird entsprechend eingeordnet, ‚Unwichtiges‘ weiterhin als unnötiger Ballast ignoriert.
  • Bemühen Sie sich darum, den Namen Ihres Gesprächspartners zunächst überhaupt richtig zu hören! Fragen Sie am besten sofort nach, ob Sie ihn richtig verstanden haben: „Habe ich richtig verstanden: ‚Frau Jakoby‘?“ – Erinnerungsfähigkeit setzt voraus, dass Sie Ihr Gedächtnis zuvor ‚gefüttert‘ hatten …

Zwei Aspekte aus dem Gedächtnistraining (in den Kopf hinein)

  • Nachdem Sie den Namen gehört haben, überlegen Sie möglichst sofort, wie Sie ihn sich einprägen können. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, zum Beispiel fragen Sie einfach: „Jakoby? – Wie ‚Jakob‘ und mit einem Ypsilon?“ – Eine alternative Möglichkeit wäre es, wenn Sie sich bewusst werden, dass Ihr neuer Gesprächspartner genauso heißt wie zum Beispiel einer Ihrer Nachbarn. Das ist einer der Aspekte aus dem Gedächtnistraining (‚in den Kopf hinein‚)
  • Verknüpfen Sie möglichst umgehend den Namen Ihres Gesprächspartners mit seinem Gesamt-Erscheinungsbild oder mit einem ‚markanten Punkt‘ (‚Erinnerungs-Anker‘), zum Beispiel seines Gesichtes, seiner Kleidung oder mit einem interessanten ‚Hintergrund-Detail‘, zum Beispiel seinem Hobby, seinem Beruf, seinem Wohnort, von dem der Gesprächspartner Ihnen erzählte hatte. Der Wert des Erinnerungs-Ankers liegt darin, dass Sie über ihn den Namen Ihres Gesprächspartners rekonstruieren können. Vor Jahrhunderten konnten die Menschen die Namen ihrer Gesprächspartner häufig in sinnvoller Weise ‚rekonstruieren‘: Der Mann von der Mühle war eben der Herr Müller. Da heutzutage die Namen der Menschen in keiner Weise mehr etwas mit dem Beruf (‚Köhler‘, ‚Gärtner‘, ‚Jäger‘), mit dem Erscheinungsbildes (‚groß‘, ‚weiß‘), mit der Herkunft (‚Berg‘, ‚Breidenbach‘) zu tun haben, können wir den Namen nur dann ‚rekonstruieren‘, wenn wir ihn zuvor in kreativer Weise an einen ‚markanten Ersatz-Punkt‘ angeknüpft hatten. – Das ist ein zweiter Aspekt aus dem Gedächtnistraining (‚in den Kopf hinein‚)

Zwei Aspekte des wiederholenden Lernens (aus dem Kopf heraus)

  • Nutzen Sie im Gespräch mit dem neuen Bekannten möglichst häufig seinen Namen, so dass Ihnen der Klang des Namens geläufig wird – auch wenn es sich zum Beispiel um einen vertraut deutsch klingenden Namen, wie zum Beispiel Frau Schulze, handelt. – Das ist die beste Art von Lern-Wiederholung (‚aus dem Kopf heraus‚).
  • Wenn es Ihnen wirklich sehr wichtig ist, den betreffenden Gesprächs-Partner auch bei unerwarteten Begegnungen mit Namen ansprechen zu können, dann schaffen Sie eine Basis für die entsprechende Simulationen. Hierfür bietet sich die einfach geniale Lernkarten-Technik an: Schreiben Sie auf die Vorderseite Ihrer ‚NamensKarte‘ ein oder zwei Stichpunkte, durch die Sie die betreffende Person identifizieren können, also zum Beispiel ‚praktiziert Tai Chi‘. Auf die Rückseite notieren Sie sowohl den Namen als auch ein Stichwort über die Art Ihrer kreativen Verknüpfung zwischen dem ‚markanten Punkt‘ und dem betreffenden Namen. – Das ist die zweitbeste Art von Wiederholung (‚aus dem Kopf heraus‚).

Unerwartete Begegnungen simulieren

Die Abbildung zeigt eine virtuelle Namenskarte auf dem Android-Smartphone: Zunächst sehen Sie die Frageseite (oberer Teil der Abbildung). Anschließend können Sie sich die Antwortseite anzeigen lassen und der App (mC-LBox) das Signal ‚gewusst‘ (lachendes Gesicht) oder ’nicht gewusst‘ (weinendes Gesicht) geben. (Ab Mitte 2015 gibt es diese App auch für iOS.)

Namenskarte Vogt Handy

Sie können aus der Software memoCARD diese Karten auch (im Format DIN A7) ausdrucken lassen.

Mit solchen ‚Namenskarten‘ können Sie unerwartete Begegnungen simulieren: Sie lesen zunächst das jeweilige Stichwort, über das Sie sich an die Person erinnern. Dann ‚rekonstruieren‘ Sie über den kreativen Erinnerungs-Anker den betreffenden Namen.

Wenn Ihnen die Rekonstruktion gelingt, werden Sie sich über Ihre gute Erinnerungsfähigkeit in diesem Fall freuen; das führt zu einer so genannten Lernverstärkung (stärkere Verankerung der betreffenden Information innerhalb Ihres Gedächtnisses).

Falls Sie sich nicht erinnern können, werden Sie sich gleichwohl freuen: Da es sich nur um eine simulierte Begegnung handelte, entfällt die Peinlichkeit, den Namen nicht erinnert zu haben. Außerdem haben Sie sich auf diese Weise eine zusätzliche Möglichkeit verschafft, sich den Namen erneut einzuprägen (ihn mit dem ‚markanten Punkt‘ zu verknüpfen).

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Wie Sie Kunden, Geschäftspartner und andere Personen faszinieren 

Vor einiger Zeit erzählte mir ein Fitnesstrainer aus Wismar, dass er dabei sei, sich die Namen der etwa 1.000 Studiogäste einzuprägen, um sie bei der Begrüßung jeweils namentlich ansprechen zu können – wow!

Da er die Lernkarten-Software memoCARD nutzt, verfügt er über ein geeignetes Hilfsmittel, um ‚unerwartete Begegnungen‘ zu simulieren: Foto und / oder Beschreibung der betreffenden Person auf der Vorderseite einer Erinnerungs- / Namenskarte, der jeweilige Name (am besten mit einer Merkhilfe) auf der Rückseite.

Namenskarten-Vorlage

memoCARD bietet hierfür drei Varianten:

  • ausdruckbare Karten (etwa halbe Postkartengröße)
  • virtuelle Lernbox auf dem PC
  • virtuelle Lernbox auf einem Smartphone oder Tablet, siehe Abbildung:

weitere Infos zur Lernkarten-Software memoCARD

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