memonews-2015-09

memoNews, September 2015 – Jubiläums-Ausgabe, Teil A

– zu Lernen, Lehren & Gedächtnistraining sowie
– zu Ausbildereignungsprüfung (AEVO)

– für Lernende und
– für Bildungs-Profis (Lehrer, Dozenten / Trainer in der Weiterbildung)

Inhalte
1. sich selber zum Lernen motivieren (können) – kostenfreie Checkliste
2. richtig schreiben lernen: Diktate der etwas anderen Art (Fortsetzung)

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Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser,

im September 2000, also genau vor 15 Jahren, erschien die allererste memoNews-Ausgabe; damals noch als ‚LKompetenz-Newsletter Lernen & Lehren‘.

Seinerzeit hatte ich mit 350 ~geklauten~ eMail-Adressen angefangen: Ein großer deutscher Bildungsverband war so ungeschickt gewesen, im Adressblock seines Newsletters sämtliche Adressen der Abonnenten einzutragen / anzeigen zu lassen. – Nachdem ich dessen Newsletter einige Male erhalten und die vielen qualifizierten eMail-Adressen quasi auf dem Silbertablett geliefert bekommen hatte, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen … Damals bin ich aber auch in gleich zwei Fällen an einer Abmahnung vorbei geschrammt. Seitdem habe ich keine eMail-Adressen selber in meinen Verteiler eingetragen. – Von den etwa 350 Abonnenten am Anfang kletterte die Abonnentenzahl stetig aufwärts; vor einigen Jahren hatte sie mit knapp 18.000 Abonnenten ihren Höhepunkt erreicht.

In der Zwischenzeit hat sich der Newsletter-Hype beruhigt. Ich selber hatte mehrere Phasen lang keine Lust mehr, die memoNews weiterhin zu schreiben / zu veröffentlichen. Es schien so, als seien insbesondere Facebook und XING wichtigere Kanäle zu meinen bisherigen und zu neuen Kunden.

Seit einigen Monaten bin ich wieder motiviert, die memoNews-Veröffentlichungen fortzusetzen.

Das Phänomen < Motivation > war übrigens der Haupt-Inhalt der ersten Ausgabe (im September 2000). Den aktualisierten Text (und jetzt mit einer kostenfreien Checkliste ‚Selbst-Motivation‘) finden Sie unter Punkt 1.

Ich freue mich, dass noch immer mehr als 11.000 Abonnenten im memoNews-Verteiler eingetragen sind. Vielen Dank an Sie für Ihr Interesse und Ihre Treue!

Aus Anlass des 15-jährigen memoNews-Jubiläums erhalten Sie auch in den nächsten Tagen weitere attraktive Jubiläums-Ausgaben.

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1. Sich selber zum Lernen motivieren 

Den aktualisierter Text aus der Ausgabe September 2000 finden Sie auf innerhalb dieser Webseite – nun aber zusätzlich mit der kostenfreien neuen Checkliste Selbst-Motivation (vier Seiten, PDF)

Selbstmotivation-Checkliste, Teil 1

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2. Schreiben lernen: Diktate der etwas anderen Art, Teil 2 

Die weiteren fünf (von zehn) Tipps für Mütter und Väter (Tanten und Onkel, Omas und Opas) – Fortsetzung zu den memoNews von August 2015

Wenn Sie es für notwendig erachten, mit Ihrem Kind Diktate zu üben, dann braucht Ihr Kind noch lange nicht darüber begeistert zu sein …

Lern-Prozesse gegen den Willen der Lernenden sind generell unergiebig; Lernen mit Freude (mit Motivation!) ist ungleich erfolgreicher!

Sofern Ihnen, als Eltern (Tanten, Onkel, Omas, Opas) lediglich die guten Ideen fehlen, wie Sie ‚lustvolles Lernen‘ auslösen könnten, dann werden die folgenden Gedanken für Sie hilfreich sein:

sechster Tipp: Den Lückentext (Lücken für die vermuteten schwierigen Wörter) könnten wir als Erstes für ein Spiel verwenden: Welche Wörter fehlen denn wohl? – Wenn unsere Kinder diesen ersten Schritt zum Diktat als lustiges Spiel empfinden, dann ist das ‚Motivation pur‘!

siebter Tipp: Wir könnten unsere Kinder anspornen, die Lücken in Schönschrift zu füllen. In Schönschrift zu schreiben, bedeutet, größere Aufmerksamkeit für das Schreiben aufzuwenden (und mehr Zeit für die Erinnerung an WIE und WARUM zu haben). Darüber hinaus könnte – neben dem Text-Inhalt – ein schönes Schriftbild für unsere Kinder Anlass sein, diese Übungs-Diktate zu sammeln. Wenn unsere Kinder zu diesen Texten dann auch noch ihre eigenen Gedanken ergänzend dazu schreiben oder ein passendes Bild malen, dann wird dadurch die ‚Attraktivität‘ dieser Unterlage zusätzlich gesteigert.

achter Tipp: Die Text-Lücken werden sicherlich nicht sofort nur mit richtig geschriebenen Wörtern gefüllt. Um die Attraktivität der Unterlage zu erhalten, könnten wir unsere Kinder die zunächst noch falsch geschriebenen Wörter jeweils mit einem weißen Klebestreifen (Adress-Etiketten) überkleben lassen und die betreffenden Wörter auf diesen Klebestreifen richtig eintragen lassen. – Es würde nicht dem Zweck der Übung widersprechen, wenn man die betreffenden Wörter sicherheitshalber auf einem Schmierpapier vorschreiben ließe.

neunter Tipp: Wir könnten die vom Kind in die Lücken einzusetzenden Wörter diktieren oder es ganz anders organisieren: Der Original-Text befindet sich ein oder zwei Meter vom Schreibplatz entfernt. Das Kind liest die zu schreibenden Wörter, prägt sie sich ein und schreibt sie aus der Erinnerung am Schreibplatz auf. Ein solches ‚Lauf-Diktat‘ hat zwei entscheidende Vorteile: Das  Kind kann auch bei dieser Tätigkeit seinem Bewegungsdrang nachgeben (‚Lernen in Bewegung‘ ist eine erfolgreiche Lern-Methode!), die Konzentration auf das einzuprägende Wort erhöht die Wahrnehmung für die richtige Schreibweise und fördert die  Erinnerung.

zehnter Tipp: Wir könnten unsere Kinder diese Diktate selber ‚zensieren‘ lassen, aber vielleicht in einer anderen Weise, als sie von der Schule her kennen, zum Beispiel „Von zwölf schwierigen Wörtern bereits drei schon beim ersten Anlauf richtig geschrieben!“ Diese Ergebnis-Formulierung könnten wir bei der Text-Erstellung am PC – mit Ausnahme der beiden entscheidenden Zahlwörter – gleich mit dazu setzen. Es wäre sicherlich auch für unsere Kinder interessant zu verfolgen, wie sich diese Erfolgs(!)-Werte im Laufe der Zeit verbessern. – Nebenbei ergibt sich damit auch ein spannender Anlass, die Bruch-Rechnung am praktischen Beispiel zu erleben …

Wenn es schon notwendig ist, dass Sie, als Mutter oder Vater, zu Hause ‚Nachhilfe‘ geben: Vielleicht haben Sie hiermit einige Anregungen bekommen, damit die ‚Stimmung‘ bei dieser ‚Ergänzungs-Schul-Arbeit‘ nicht in beiderseitigen Frust umschlägt. – Ich selbst, als Vater, hatte seinerzeit leider nicht die nötige Distanz, um schon damals zu diesen Einsichten zu kommen. Auch an Eltern-Abenden und Eltern-Sprechtagen habe ich diese Ideen (bis auf das ‚Lauf-Diktat‘) leider nicht vorgestellt bekommen.

Hinweis: Welcher Mutter / welchem Vater könnten Sie diesen Text empfehlen? – (Die ersten fünf Tipps befinden sich in der vorherigen Ausgabe der memoNews.)

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100 Top-Rezensionen – nicht nur deshalb eine runde Sache

Wollen Sie sich bzw. ein Kollege / Bekannter der so genannten Ausbildereignungsprüfung (nach AEVO) unterziehen? – Inzwischen gibt es zu der von mir herausgegebenen AEVO-Lernkartei 100 Top-Rezensionen auf amazon:

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In meinem eigenen memoPower-Shop biete ich die AEVO-Lernkartei jedoch 3,00 EUR günstiger an – wegen eingesparter Provision für amazon …

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Und das waren die Inhalte der Ausgabe August 2015

  1. Leichter einprägen: „Es sind die Beispiele …“
  2. Lerntechniken und Gedächtnistechniken kombinieren
  3. Kleine Gedächtnisleistung, große Wirkung: Elevator Pitch
  4. Schreiben lernen: Diktate der etwas anderen Art, Teil 1
  5. kostenfreie Lernkartei: verkäuferische Werbebriefe

memoNews August 2015

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Beste Grüße, guten Nutzen!
– Ihr Reinhold Vogt –
Deutschlands innovativer Lerntechnik- / Gedächtnistrainer

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