memoNews, April 2019

– für Lernende
– für Bildungs-Profis (Lehrer, Dozenten / Trainer in der Weiterbildung)
– für Personaler /HR’ler

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Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser,

das sind die Inhalte Ihrer aktuellen memoNews / kurzer Überblick:

  • Was hat die Maslow’sche Bedürfnis-Pyramide mit Motivation und Gedächtnistraining zu tun?
  • Motivation von Auszubildenden steigern
  • Motivation durch Führungskräfte – ganz generell
  • Selbst-Motivation zum Lernen – Tipps für Jugendliche … und für alle anderen
  • Selbst-Motivation zur Vorbereitung auf die Ausbilderprüfung / auf den AdA-Schein
  • Umfrage: Wie werden ausbildende Fachkräfte in den Ausbildungsbetrieben qualifiziert?
  • Welche Bedeutung hat der 4. April für Sie?

… sowie das Inhaltsverzeichnis der vorherigen Ausgabe

Ich wünsche Ihnen einen guten Nutzen auch von den heutigen memoNews!

Reinhold Vogt

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1.  Was hat die Maslow’sche Bedürfnis-Pyramide mit Motivation und Gedächtnistraining zu tun? 

Sofern Sie sich bereits mit dem Phänomen Motivation befasst haben, dann kennen Sie vermutlich auch die so genannte Bedürfnis-Pyramide nach Maslow.

Das Denkmodell der Bedürfnis-Pyramide nach Maslow dient uns in diesen memoNews als Anwendungs-Beispiel für leichteres Einprägen.

Hauptgedanken der Bedürfnis-Pyramide  … zunächst in üblicher Form:

Der Psychologe Maslow behauptete, dass die Motivation der Menschen damit zusammenhängt, dass wir die uns angeborenen Bedürfnisse befriedigen wollen.

Er unterschied dabei fünf verschiedene Arten von Bedürfnissen, die auf einander aufbauen. Erst wenn die Bedürfnisse einer Ebene befriedigt sind, werden die Bedürfnisse der nachfolgenden Ebene aktiv.

  • Die unterste Ebene wird durch die so genannten existenziellen Bedürfnisse bestimmt. Dazu gehören Essen, Trinken, Schlafen und die Sexualität.
     
  • Erst wenn diese Bedürfnisse im Wesentlichen befriedigt sind, spürt der Mensch die Bedürfnisse der zweiten Ebene: Das Bedürfnis nach Sicherheit – nach Sicherheit für sein Leben und für seine Gesundheit oder zum Beispiel nach Sicherheit für den Erhalt seines Arbeitsplatzes.
     
  • Als Nächstes folgt das Bedürfnis nach sozialen Kontakten: Wir Menschen wollen mit anderen zusammen leben und mit ihnen gemeinsam etwas unternehmen – ähnlich wie Rudeltiere. (Bären sind demgegenüber typische Einzelgänger.)
     
  • Die vierte Ebene wird durch das Bedürfnis nach Anerkennung bestimmt. Auch wenn wir es nicht immer zugeben: Wir erwarten für unser Verhalten gewöhnlich Anerkennung durch die Anderen! (Mancher Mitarbeiter pokert allein deshalb um Gehaltserhöhung, weil ihm der Chef die erwartete Wertschätzung vorenthält …)
     
  • Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung befindet sich nach Maslow auf der obersten Ebene: Wer so lebt, dass er zumindest in Teilbereichen wunschlos glücklich ist, hat insoweit die höchste Stufe der Bedürfnisbefriedigung erreicht. Picasso zum Beispiel hatte mit weit über 80 Jahren noch immer gemalt – nicht wegen der Verkauf-Erlöse in Millionenhöhe, sondern einfach nur aus Freude. 

Das Problem:

Die obige Darstellung nennt die fünf Bedürfnis-Ebenen zwar eindeutig und enthält jeweils auch Beispiele zur Ver-anschau-lichung. Dennoch machen die meisten Teilnehmer von Seminaren zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung bzw. die Teilnehmer in Führungskräfte-Trainings die Erfahrung, dass sie sich nicht so ohne weiteres an alle fünf Bedürfnis-Arten erinnern können, erst recht nicht an die richtige Reihenfolge.

Hierfür gibt es eine Erklärung: 

Die Bedürfnis-Pyramide nach Maslow enthält keine nachvollziehbare Logik, mit deren Hilfe man sich von einem Hauptgedanken zu nächsten entlang hangeln könnte; es gibt keine sachlichen Verbindungen / Verknüpfungen von einer Bedürfnis-Ebene zur nächsten!

übertragen aufs Berufsleben:

Sogar wenn wir eine Rede selber ausgearbeitet haben, zu der es einen klaren roten Faden gibt, sind wir meist nicht in der Lage, diese Rede frei aus der Erinnerung vorzutragen. Wir brauchen zumindest einen Spick-Zettel mit den wichtigsten Hauptgedanken.

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Wir alle besitzen jedoch die Fähigkeit, uns die Stichpunkte einer Rede und solche Lerninhalte, wie die Stufen der Bedürfnis-Pyramide, nahezu mühelos einzuprägen!

Mit Hilfe unserer Kreativität können wir nämlich

  • nicht vorhandene fachliche Schlussfolgerungs-Möglichkeiten ersetzen bzw.
  • nicht ausreichend markante inhaltliche Verknüpfungen eines Rede-Textes verstärken!

Wenn Sie sich erst einmal auf das kreativ bildhaft-verknüpfende Denken eingelassen haben, dann werden Sie Ihre großartigen Gedächtnis-Möglichkeiten viel intensiver nutzen können als je zuvor!

Innerhalb einiger meiner Gedächtnistrainings und -workshops setze ich hierfür unter anderem das Modell der Bedürfnis-Pyramide als Übung ein; Sie können die betreffende Teilnehmer-Unterlage hier als PDF downloaden.

Sofern Sie meine memoNews schon länger erhalten und sie auch lesen, haben Sie vermutlich eine Idee, wie Sie sich die fünf Stufen der Maslow’schen Bedürfnis-Pyramide ganz fix mit Hilfe einer der MnemoTechniken / Gedächnistechniken einprägen können. – Andernfalls finden Sie ganz am Schluss dieser Webseite eine der unendlich vielen Möglichkeiten.

 

2.  Motivation von Auszubildenden steigern

In einem Forum für AusbilderInnen wurde kürzlich die Frage gestellt, wie man Auszubildende motivieren könne. – Gern stelle ich Ihnen hierzu meine Antwort vor:

Führen Sie mit Ihren Azubis eine kleine Veranstaltung zum Thema Motivation durch. Dabei unterstelle ich modellhaft, dass Sie eine Gruppe von zwölf Azubis zu führen haben.

  • Zwei Azubis könnten zu Beginn grundlegende Infos zum Thema Motivation gemeinsam präsentieren, die sie aus dem Internet recherchiert und angemessen aufbereitet hatten.
  • Danach moderieren Sie eine Diskussion mit allen Azubis. – Eines der Ergebnisse sollte sein, dass den Azubis die Vorteile bewusst werden, wenn sie für ‚etwas‘ motiviert sind. (Motivation ist wichtig für das gesamte Leben: privat und beruflich, als Arbeitnehmer und ggf. irgendwann einmal als Führungskraft.)

Anschließend könnten Sie arbeitsteilige Gruppenarbeiten durchführen lassen:

  • Aufgabenstellung A für sechs Azubis: in zwei Dreier-Gruppen jeweils eine Ideen-Liste entwickeln, wie / wodurch die Ausbildung mehr Motivation auslösen könnte. Beide Ideen-Listen natürlich präsentieren lassen.
  • Aufgabenstellung B für sechs Azubis: in zwei Dreier-Gruppen jeweils eine Checkliste entwickeln, wie man sich als Azubi selber motivieren könnte. Auch diese beiden Ideen-Listen natürlich präsentieren lassen.

Zusätzlich zum angestrebten Ziel (mehr Motivation) könnte dieses Vorgehen auch die Methodenkompetenz Ihrer Azubis fördern.

 

3.  Motivation durch Führungskräfte – ganz generell

Der zweite Teil meiner Antwort dürfte nicht nur AusbilderInnen, sondern alle Führungskräfte interessieren:

Anerkennung ist ein starkes Motivations-Instrument (s. oben: Maslow’sche Bedürfnis-Pyramide)

Die raffinierteste und kostengünstigste Art von Mitarbeiterführung / Azubi-Führung ist die sofortige ehrliche Anerkennung!

In Problemfällen geht es meist aber nicht nur um fehlende Motivation, sondern auch um Demotivation durch das Umfeld …

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4.  Selbst-Motivation zum Lernen – Tipps für Jugendliche … und für alle anderen

Auf einer anderen Unterseite von HineinHeraus.de hatte ich schon vor einigen Jahren ein paar Anregungen zur Selbst-Motivation zum Lernen gegeben. Falls Sie es – noch einmal – lesen wollen: „Wie Sie sich zum Lernen motivieren

 

 

5.  Selbst-Motivation zur Vorbereitung auf die Ausbilderprüfung / auf den AdA-Schein 

Wer sich auf die Ausbildereignungsprüfung / auf den so genannten AdA-Schein vorbereitet, macht das vermutlich neben seinem eigentlichen Fulltime-Job.

Besonders belastend ist die Prüfungsvorbereitung für Selbstständige und Kleinunternehmer; denn deren Arbeitsbelastung umfasst häufig deutlich mehr als 40 Stunden pro Woche.

Egal, welche Personen es sind, die sich auf die AEVO-Prüfung vorbereiten: Um den Vorbereitungs-Aufwand klein zu halten und damit die Lern-Motivation leichter aufrecht zu erhalten, …

  • biete ich seit vielen Jahren die AEVO-Lernkartei zum besonders rationellen Wiederholungs-Lernen der AEVO-Lerninhalte an.

 

6.  Umfrage: Wie werden ausbildende Fachkräfte in den Ausbildungsbetrieben qualifiziert?

Eine meiner Kolleginnen, die Ausbildungsexpertin Sabine Bleumortier, führt – nach 2016 zum zweiten Mal – zur obigen Hauptfragestellung zwei separate Umfragen durch:

  • bei Ausbildungsleitern sowie
  • bei ausbildenden Fachkräften

Im Anschluss an die Befragung sollen eventuelle Handlungsempfehlungen abgeleitet und mögliche Veränderungen zur ersten Befragung dargestellt werden. – Eines der Ergebnisse der Umfrage in 2016 war, dass jede vierte ausbildende Fachkraft nicht auf die Betreuung von Auszubildenden vorbereitet worden war.

Nutzen Sie die Möglichkeit (am besten noch heute), die Ergebnisse 2019 mitzubestimmen! Hier geht’s zu den beiden Umfragen.

 

7.  Welche Bedeutung hat der 4. April für Sie

Sofern Sie heute Geburtstag haben oder ein naher Verwandter von Ihnen, dann hat der heutige Kalendertag für Sie eine spezielle Bedeutung. Ansonsten wäre der 4. April nur ein ‚ganz normaler‘ Tag.

Jeder von uns könnte für den heutigen Kalendertag eine klare (bildhafte) Vorstellung haben: Es ist nämlich kein Zufall, dass der Welt-Schlagzeuger-Tag auf den 4.4. fällt: „Denn der wohl meistgespielte Takt – egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi – dürfte global betrachtet der 4/4-Takt sein.“ (Zitat von www.kuriose-feiertage.de)

Möchten Sie zu möglichst vielen Kalendertagen eine bildhafte Vorstellung im Kopf haben, um sich auf diese Weise leichter als üblich wichtige Daten einzuprägen? – In der letzten memoNews-Ausgabe hatte ich hierzu mehrere wirkungsvolle Tipps gegeben: „Wie sieht ein Gedächtnistraining für Kalendertage aus?

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Die obige und die folgende Abbildung sind Screenshots von der Lernkarten-Software memoCARD. – Mit Hilfe von der memoCARD können Sie Ihr (unbedingt erforderliches) Wiederholungs-Lernen optimieren! 

 

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Und das waren die Inhalte der vorherigen Ausgabe

  1. Zu wie vielen Kalendertagen haben Sie bereits eine konkrete Vorstellung im Kopf?
  2. Zu welchen Kalendertagen haben Sie bereits eine konkrete Vorstellung im Kopf?
  3. Wie können Sie sich die Geburtstage von weiteren Verwandten / Freunden einprägen?
  4. Wie sieht ein Gedächtnistraining für Kalendertage aus?
  5. Wo können Sie dieses Gedächtnistraining erwerben?.
  6. Online-Weiterbildung à la Netflix

Hier gelangen Sie zur vorherigen memoNews-Ausgabe: memoNews, November-Ausgabe

 

Beste Grüße, guten Nutzen!
– Ihr Reinhold Vogt –
Deutschlands innovativer Lerntechnik- / Gedächtnistrainer

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Maslow’sche Bedürfnis-Pyramide – bildhaft-verknüpfend erklärt

Im Falle der Bedürfnis-Pyramide könnten Sie zum Beispiel folgende kreativ-bildhafte Verknüpfungskette konstruieren – als Ersatz für fehlende Sach-Logik:

Ein Neandertaler krabbelt nach etwa 30.000 Jahren Totenruhe aus seiner Pyramide.

  • Weil er Hunger und Durst hat, sucht er im Wald nach Beeren, essbaren Wurzeln und nach einer Quelle. Nachdem er den ganzen Tag auf Nahrungssuche war, ist er müde und will sich in einer Höhle zum Schlafen niederlegen. (existenzielle Bedürfnisse)
  • Aus der Ferne hört er jedoch Gewittergrollen und sieht das Leuchten der Blitze. Aus seinem ‚letzten Leben‘ weiß er, dass solch ein Gewitter mit Gefahren für Leib und Leben verbunden ist. Sicherheitshalber schnitzt er deshalb aus einem Stück Baumrinde eine Maske, um die bösen Geister von Blitz und Donner abzuwehren, und hängt diese Maske vor den Eingang seiner Schlafhöhle. (Sicherheits-Bedürfnisse)
  • Als er am nächsten Morgen aufwacht und aus seiner Höhle schaut, erblickt er einen anderen Neandertaler. Sie gehen aufeinander zu, umarmen und freuen sich, dass sie nicht allein sind auf dieser Welt. (Bedürfnis nach sozialen Kontakten – Ggf. könnte jetzt auch etwas passieren, das aber zur ersten Bedürfnis-Ebene passt …)
  • Nachdem sie sich ihre gestrigen Erlebnisse erzählt hatten, führt der eine den anderen zu einem von ihm selbst angelegten Blumenbeet. Voller Stolz erklärt er, wie man solch ein Blumenbeet anlegt. Der andere ist begeistert und zeigt seine Bewunderung ganz deutlich. Das tut dem ‚Gärtner‘ richtig gut. (Bedürfnis nach Anerkennung)
  • Angeregt durch die Schönheit der Blumen im Beet beschließen sie, ihre Höhlenwände mit farbigen Steinen anzumalen. Bei ihrer künstlerischen Beschäftigung fühlen sie sich wie Picasso. (Bedürfnis nach Selbstverwirklichung)

Sofern Sie bereits im bildhaft-verknüpfenden Denken geübt sind (‚Gedächtnis‘ kommt von ‚gedacht‘!), entwickeln Sie solch eine Kreativ-Story in wenigen Minuten. Sie nutzen dann die Story zum leichteren (und länger anhaltenden) Einprägen der realen Fakten! = angewandte Gedächtnistechnik

Innerhalb meiner Gedächtnistrainings haben die TeilnehmerInnen ganz unterschiedliche Storys entwickelt – von ganz kurz bis recht kompliziert, aber letztlich erfolgreich!

Auf einen Außenstehenden wirkt eine solche Story möglicherweise umständlich und vermeintlich unbrauchbar; aber der Erfolg ist der entscheidende Maßstab! – Praktische Erfolge fürs Alltags-Leben sind das Ziel eines wirkungsvollen Gedächtnistrainings!

Wollen Sie Ihre Gedächtnis-Fähigkeit ausbauen? Für wenig Geld können Sie meine Audio-CD zum Gedächtnistraining erwerben:

Oder möchte Sie zunächst noch etwas mehr über dieses Audio-Gedächtnis-Training erfahren?

Wollen auch Sie von einem meiner Gedächtnis-Trainings, Gedächtnis-Workshops oder Gedächtnis-Vorträge profitieren? – Bitte nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf: info@memoPower.de