memoNews 2021-07

– für Lernende
– für Bildungs-Profis (Lehrer, Dozenten / Trainer in der Weiterbildung)
– für Personaler /HR’ler

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Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser,

ob auch Ihnen das geänderte Erscheinungsbild der memoNews gefallen wird?

Inhalte der aktuellen memoNews:

  1. Körperhaltung beeinflusst das Lernen(?)
  2. Sieben Schritte zum perfekten Lernplan (für Studierende)
  3. missverständlich: Wie kann ich besser auswendig lernen?
  4. Überraschungseffekt hilft (Kindern) beim Lernen
  5. Welche Rosinen möchten Sie sich rauspicken?
  6. meine Kernaussagen
  7. Wiederholungs-Lernen, u. a. verkäuferisch verhalten

sowie das Inhaltsverzeichnis der vorherigen Ausgabe

8. Noch etwas Spannendes(?)

Ich wünsche Ihnen einen guten Nutzen auch von den heutigen memoNews!

Reinhold Vogt
Lerntechnik- / Gedächtnis-Trainer

1 > Körperhaltung beeinflusst das Lernen(?)

Symbolbild für: Körperhaltung beeinflusst ...
Quelle: pixabay.com

Ein Leser der memoNews hatte mir einen Scan aus dem Buch „Der tote Fisch in der Hand und andere Geheimnisse der Körpersprache“ von Allan und Barbara Pease geschickt.

Im betreffenden Text wird von einem Experiment mit zwei Studentengruppen berichtet: Die eine Gruppe sollte in den Vorlesungen die Arme konsequent verschränkt halten, die andere Gruppe sollte das auf keinen Fall tun.

Das Ergebnis: Die Gruppe mit der lockeren, aufgeschlossenen Körperhaltung habe die Lerninhalte leichter aufgenommen und behalten; die Gruppe mit den verschränkten Armen habe 38% weniger verstanden und behalten.

Können Sie aus dieser Erkenntnis für sich persönlich einen Nutzen ziehen?

2 > Sieben Schritte zum perfekten Lernplan (für Studierende)

Symbolbild: Lernplan für Studierende
Quelle: pixabay.com

Zitat: „Die Hochschulen liefern … zwar die Inhalte – Lernstrategien müssen sich die Prüflinge jedoch selbst beibringen.“ Der Satz stammt aus einem Gastbeitrag im SPIEGEL vom 30.06.2021.

Der Gastbeitrag enthält einen ‚Crashkurs‘ in Sachen Lern-Planung, dem Kernstück einer guten Lern-Strategie:

  1. Ziel bestimmen
  2. Stoff sammeln
  3. Stoff strukturieren
  4. Aktivitäten festlegen
  5. Dauer abschätzen
  6. Zwischenziele bestimmen
  7. Ablaufplan erstellen

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wie sich Studierende diese sieben Punkte merken werden:

  • Entweder empfindet man die sieben Punkte als plausibel genug. Dann reicht allein das Verständnis (Kapieren / übliches Lernen), um sich später problemlos an sie zu erinnern. – Sind diese sieben Punkte für Sie persönlich plausibel genug?
  • Oder man braucht eine Einprägungs- und Erinnerungshilfe. Hier kommt das ‚kreative Lern-Denken‘ (Techniken meiner Gedächtnistrainings) ins Spiel:
drei Dreiecke: Kapieren - Gedächtnistechniken - Pauken
Kreatives Lern-Denken (Gedächtnistechniken) ergänzt das übliche / verstehende Lernen und ersetzt fast immer die unsägliche Paukerei.

Wenn Sie Details zu den sieben obigen Stichpunkten erfahren möchten: Link zum SPIEGEL-Crashkurs ‚Lernplan‘

3 > missverständlich: Wie kann ich besser auswendig lernen?

Symbolbild: auswendig lernen
Quelle: pixabay.com

In der Anzeigen-Beilage ‚jetzt‘ der Süddeutsche Zeitung gibt es den Ratgeber Wie kann ich besser auswendig lernen?

Bei den sechs Tipps soll es sich um Empfehlungen von Birgit Spinath, Professorin für Pädagogische Psychologie an der Uni Heidelberg, handeln.

Fast allen Aussagen kann ich zustimmen, aber sie stimmen überhaupt nicht mit der Überschrift überein … – So ist das eben, wenn Journalisten über etwas schreiben, von dem sie nicht viel Ahnung haben oder wenn sie wieder einmal einen Artikel unter großem Zeitdruck verfassen müssen.

Link zu Wie kann ich besser auswendig lernen?

4 > Überraschungseffekt hilft (Kindern) beim Lernen

Symbolbild: Überraschungseffekt hilft Kindern beim Lernen
Quelle: pixabay.com

Das ist die Überschrift eines Beitrags in der FAZ. – Von diesem Beitrag kann ich nur die ersten paar Zeilen lesen, weil ich die FAZ nicht abonniert habe.

Gern möchte ich aber die Überschrift in meinem Sinne für Sie nutzen, nämlich: Überraschungseffekt hilft – nicht nur Kindern – beim Lernen.

Überraschungen lösen Emotionen aus. – Man weiß seit Langem, dass Lernen erfolgreicher ist, wenn dabei auch Gefühle angesprochen werden.

Es gibt aber ein Problem mit der praktischen Umsetzung: Wie können Sie (als LehrerIn, als AusbilderIn, als TrainerIn, DoezentIn, Führungskraft) einen – nicht nur ganz kleinen – Lernstoff durchgängig mit Gefühls-Impulsen für die Lernenden anreichern?

Manche Lehrenden habe eine natürliche lustige Art zu sprechen oder zu schreiben.

In meinem AEVO-OnlineKurs zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung kombiniere ich mehrere Prinzipien, um das Lernen zu erleichtern, insbesondere:

  • logische Struktur der Lerninhalte
  • einfache Sprache
  • zahlreiche Beispiele
  • kurze Absätze
  • … und irgendwie passende Grafiken innerhalb fast jedes Lernschrittes, um zumindest ein innerliches Schmunzeln (Gefühl / Emotion) auszulösen

Sie können sich ja mal in den kostenfreien Schnupper-Kurs zur Online-Vorbereitung auf den AdA-Schein reinklicken.

5 > Welche Rosinen möchten Sie sich rauspicken?

Symbolbild: Welche Rosinen möchten Sie sich rauspicken?
Quelle: pixabay.com

Im Laufe der Jahre habe ich für meine Gedächtnis-Vorträge, meine Gedächtnis-Workshops und für meine ein- bis mehrtätigen Gedächtnis-Trainings viele abwechslungsreiche Übungen entwickelt und sehr unterschiedliche Anwendungsbeispiele gefunden.

Falls Sie mich zu einer Veranstaltung in Ihrem Unternehmen einladen wollen, können Sie sich schon vorab die für Sie bzw. die für die Zielgruppe interessantesten Rosinen rauspicken … oder Sie sagen mir, welche ganz speziellen Anforderungen Sie an ein solches Gedächtnistraining haben.

Für NOVARTIS hatte ich sogar zwei unterschiedliche Audio-Gedächtnistrainings konzipiert, die auf spezielle Anwendungsfälle ausgerichtet sind:

6 > meine Kernaussagen

Symbolbild: Kernaussagen
Quelle: pixabay.com
  • Wir lernen, um die Lerninhalte später wieder abrufen und nutzen zu können.
  • Verstehendes Lernen (Kapieren) ist die beste Art des Lernens, weil wir beim Erinnern die Sinn-Zusammenhänge nutzen können.
  • Kreatives Lern-Denken ist die zweitbeste Art des Lernens, weil wir beim Erinnern die Kreativ-Zusammenhänge nutzen können.
  • Den geringsten Nutzen hat das Auswendiglernen (Paukerei). – Aber: Wer zumindest Schlagworte und Kernsätze wiedergeben kann, ist bei Prüfungen möglicherweise besser dran, als überhaupt nicht gelernt zu haben.
Symbolbild: Hinein in den Kopf - Heraus aus dem Kopf
  • Gelerntes muss – in fast allen Fällen – wiederholt werden, um es verfügbar zu halten!
  • Die besten Wiederholungen sind die sofort beginnenden praktischen Anwendungen. (Nur deshalb können wir, als inzwischen Erwachsene, noch immer lesen und schreiben!)
  • Die zweitbeste Art der Wiederholung ist die mit Hilfe von Lernkarten.

7 > Wiederholungs-Lernen, u. a. verkäuferisch verhalten

Symboldbild: Verkaufen
Quelle: pixabay.com

Meine AEVO-Lernkarten haben auf Amazon inzwischen mehr als 500 positive Feedbacks erhalten. Das ist eine großartige Bestätigung für die – nicht von mir entwickelte – Lernkarten-Idee:

Sreenshot zu AEVO-Lernkartei: Anzahl der Feedbacks auf Amazon

Für ein Gedächtnistraining mit VerkäuferINNEn hatte ich einmal eine Sammlung mit 32 Lernkarten zu verkäuferisch verhalten zusammengestellt.

Abbildung von acht Lernkarten-Fragen zu 'verkäuferisches Verhalten'

Sofern Sie, als LeserIn der memoNews, bis Freitag, 16. Juli 2021, die Lernkarten-Software memoCARD erwerben (private Lizenz: einmalig nur 39,00 EUR), erhalten Sie die die Kartensammlung verkäuferisch verhalten (32 Fragen und Antworten) kostenfrei dazu. – Bitte bei der Bestellung die Lernkartei verkäuferisch verhalten anfordern.

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Und das waren die Inhalte der vorherigen Ausgabe

  1.   „Ideenlosigkeit“ – Bringt Kreativität uns überhaupt weiter?
  2.  „HEUREKA“ – „Ich hab’s gefunden!“
  3.  Ziegelstein-Übung: zunächst ganz schwer, kurze Zeit später sprudelten die Ideen
  4. Handy-Kreativitäts-Übung
  5. Kreativität hilft auch beim Lernen / Einprägen!

Hier gelangen Sie zur vorherigen memoNews-Ausgabe: memoNews, Januar 2021

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8 > Noch etwas Spannendes(?)

Oben, unter Punkt 2: Sieben Schritte zum perfekten Lernplan (für Studierende), hatte ich formuliert:

Sind diese sieben Punkte für Sie plausibel genug?

Falls Sie diese Frage für sich mit JA beantwortet hatten, könnten Sie nun hierzu eine Erfolgskontrolle durchführen:

  • Welches sind denn die sieben genannten Punkte einer Lern-Planung – und in welcher Reihenfolge?

Falls Sie sich an alle sieben Punkte in der richtigen Reihenfolge erinnern konnten, stellt diese abgefragte Erinnerung eine so genannte Lernverstärkung dar. Sie wird dazu beitragen, dass der erinnerte Inhalt länger in Ihrer Erinnerung erhalten bleibt als ohne diese Verstärkung.

Falls Sie sich nicht an alle sieben Punkte in der richtigen Reihenfolge erinnern konnten,

  • … ist das überhaupt nicht schlimm!
  • … war die Kontroll-Frage wichtig, um die Erinnerungslücke überhaupt wahrzunehmen.
  • … ist das ein Hinweis darauf, dass Sie in ähnlichen Fällen vermutlich die Technik des ‚kreativen Lern-Denkens‘ nutzen sollten.
drei Dreiecke: Kapieren - Gedächtnistechniken - Pauken
Kreatives Lern-Denken (Gedächtnistechniken) ergänzt das übliche / verstehende Lernen und ersetzt fast immer die unsägliche Paukerei.

Kreatives Lern-Denken stellt den Schwerpunkt aller meiner Lerntechnik- / Gedächtnistrainings dar …

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